Ab wann ist das Reisen wieder gestattet?

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Eine Pandemie, die die ganze Welt in Atem hält und Reisen monatelang undenkbar sowie unmöglich gemacht hat. Ein Lockdown, der uns einen ganzen Monat im Haus gehalten hat, geschlossene Grenzen und das immer besser werdende Wetter, dass die Reiselust ungemein steigert. Nun ist es soweit – die Bundesregierung hebt die Reisewarnung für EU-Länder und einzelne europäische Staaten zum 15. Juni auf. Aber wie wird das Reisen? Was sind die Einschränkungen und wie ist es mit den Quarantänemaßnahmen?

 

Daten und Fakten

Die weltweite Reisewarnung wird für einige europäische Staaten aufgehoben. Diese gilt jedoch noch bis zum 14. Juni, demnach sind Reisen erst ab dem 15. Juni möglich. Es gelten hier für die Mitgliedstaaten sowie Großbritannien, Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein individuelle Reisehinweise. Norwegen und Spanien werden ihre Grenzen, aufgrund der Pandemie, bis dahin noch nicht wieder öffnen. Für Spanien wird die Aufhebung der Einreisesperre zum 21. Juni erwartet, sodass auch hier Urlaub demnächst wieder denkbar ist.
Grenzkontrollen wird es stichprobenartig bis zum 15. Juni bei der Grenzüberschreitung der Schweiz, Österreich und Frankreich geben.

Mögliche Einschränkungen

Eine Ausnahmesituation erfordert flexibles Handeln. Vor allem in Zeiten einer Pandemie, die schwer vorhersehbar ist, ist es umso wichtiger, stets informiert zu bleiben. Für Touristen, die Großbritannien noch vor dem endgültigen Brexit besuchen möchten, gilt derzeit eine 14-tägige Quarantäne. Eine solche Regelung ist zudem für andere Regionen denkbar, da die Länder eigenmächtig Reisehinweise und Empfehlungen geben. Italien plant tagaktuelle Reisehinweise auszusprechen.
Reisewarnungen können jederzeit wieder ausgesprochen werden. Um diese für bestimmte Regionen oder gar Länder zu reaktivieren, wird die Zahl der Neuinfektionen beobachtet. Eine Orientierungshilfe soll die in Deutschland geltende Grenze von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb sieben Tage geben. Der Bund plant in diesem Falle „Schutzmaßnahmen“, die auch dann greifen, wenn erforderliche Maßnahmen zum Infektionsschutz im Tourismusbetrieb ungenügend durchgesetzt werden. Was neben einem Einreisestopp dazu zählt, ist derzeit unklar.

Urlaub in der EU

Da die Reisewarnungen aufgehoben werden, ist die EU daran interessiert, den Tourismus und die Urlaubsreisen in alle EU-Länder strukturiert stattfinden zu lassen. Hierzu hat die EU-Kommission Leitlinien entwickelt, die auch Grenzkontrollen stufenweise aufheben. Dies soll zunächst für die Grenzen zwischen Ländern gelten, die durch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen die Pandemie gut im Griff haben. Dabei ist die Zusammenführung mehrerer EU-Staaten in neue Zonen denkbar, in denen die Reisefreiheit dann gegeben ist.
Bis zur völligen Reisefreiheit im Schengenraum wird noch einige Zeit vergehen. Beliebte Urlaubsländer der EU haben zwar frühzeitig mithilfe eigener Regeln die ersten Grundsteine gelegt, dennoch werden solche Alleingänge keine Allgemeingültigkeit erlangen.
Ob es bei der Einreise zu medizinischen Tests kommen wird, ist noch unklar.

Wenn Sie Ihren nächsten Urlaub planen, müssen Sie regelmäßig die Reisehinweise im Blick behalten. Dafür hat das auswärtige Amt eine Reise-App entwickelt, die Sie stetig auf dem aktuellen Stand hält. Anderenfalls finden Sie auch auf der Homepage Reise- und Sicherheitshinweise für die jeweiligen Länder.

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